Mitosis

Sie hatten nur ein Leben.

Aber das für immer.

Wo liegen die Grenzen der Medizin? Darf der Mensch Gott spielen, kann er es überhaupt? An der Schwelle zum dritten Jahrtausend scheint sich eine sensationelle Antwort anzubahnen: Durch puren Zufall stößt der am Londoner King’s College arbeitende deutsche Wissenschaftler Dr. Oliver Scherbaum auf einen biochemischen Wirkstoff, der menschliche Zellen in die Lage versetzt, sich unendlich oft fehlerfrei zu reproduzieren. Ewiges Leben scheint möglich zu werden.

Doch dieser Durchbruch weckt bei Scherbaum keine Euphorie, sondern stürzt ihn in schwere Entscheidungsnöte – verbunden mit der Angst, seine heimlich gemachte Entdeckung könnte publik werden und eine weltweite Hysterie auslösen. Der einzige, dem er sich schließlich anzuvertrauen wagt, ist sein alter Studienfreund Sven Thomassen in München. Damit beginnt eine unheilvolle und immer dramatischere Entwicklung ihren Lauf zu nehmen…

„Mitosis“ ist ein minuziös recherchierter, spannender Wissenschaftsroman, der mit beklemmender Eindringlichkeit aufzeigt, was uns schon in wenigen Jahren tatsächlich bevorstehen könnte. Als erstes belletristisches Werk überhaupt befasst sich das Buch mit der brisanten Thematik der Lebensverlängerung durch die moderne Medizin. Auf der einen Seite will es damit zum Nachdenken anregen, auf der anderen Seite fesselt es den Leser mit einer ereignisreichen fiktiven Handlung.